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Gerne sind wir für Sie da und beantworten Ihre Fragen bzw. vernetzen Sie mit Expert:innen aus den HIAA-Mitgliedsunternehmen für Wasserstoff-Thematiken entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Pressekontakt
Susanne Hudelist
HIAA Pressestelle
E: hiaa@ikp.at
T: 0043 1 524 77 90-19
ikp Wien GmbH
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SoutH2 Corridor: Staaten unterzeichnen Absichtserklärung

Bei der Ministerkonferenz für den südlichen Wasserstoffkorridor in Rom am 21.01.2025 wurde von Österreich, Deutschland, Italien, Algerien und Tunesien eine Absichtserklärung zur Entwicklung des südlichen Wasserstoffkorridors unterzeichnet. Unter der Leitung des italienischen Außenministers Antonio Tajani und des Energieministers Gilberto Pichetto Fratin diskutierten hochrangige Vertreter:innen aus Politik und Wirtschaft der fünf Länder über die Zukunft des südlichen Wasserstoffkorridors. Österreich war durch Jürgen Schneider, Leiter der Sektion Klima und Energie im Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation & Technologie, vertreten. Mit dabei waren auch Vertreter:innen der HIAA-Mitgliedsunternehmen LAT Nitrogen, OMV, RHI Magnesita, voestalpine, VERBUND und Wien Energie sowie TAG. Das Treffen unterstrich die politische Unterstützung sowie die enge Zusammenarbeit aller am südlichen Wasserstoffkorridor beteiligten Länder. Für die HIAA ist die Unterzeichnung ein wichtiger Meilenstein, um Wasserstoffimporte nach Österreich und Deutschland zu ermöglichen und damit den steigenden Bedarf an grünem Wasserstoff langfristig decken zu können.
Das Projekt SoutH2 Corridor wird bisher gemeinsam von den europäischen Fernleitungsnetzbetreibern Snam, TAG, Gas Connect Austria und bayernets entwickelt. Der 3.300 km lange Wasserstoffpipeline Korridor, der sich von Nordafrika über Italien und Österreich bis nach Deutschland erstreckt, besteht zu über 65% aus vorhandener umgewidmeter Gasinfrastruktur. Mit einer Kapazität von 4 Millionen Tonnen H2 pro Jahr kann das Vorhaben zu 40 % zur Erreichung der REPowerEU-Ziele beitragen. Das Projekt soll nun auf Tunesien und Algerien ausgedehnt werden. Die einzelnen Projekte entlang des „SoutH2 Corridors“ sind von der Europäischen Union als PCI (Projects of Common Interest) anerkannt worden. PCI-Projekte profitieren unter anderem von beschleunigten Genehmigungsverfahren und dem Zugang zu europäischen Fördermitteln aus der Connecting Europe Facility (CEF).
Mit der Absichtserklärung wird die bisher von Österreich, Deutschland und Italien unterzeichnete Verpflichtung zur Unterstützung des Projekts auf Tunesien und Algerien ausgedehnt. Die fünf Länder bekundeten ihre Absicht, alle sechs Monate auf der Ebene einer technischen Arbeitsgruppe zusammenzukommen, um die Durchführung des Projekts zu überwachen und zu unterstützen. Ziel ist es, Anlagen für die Produktion von grünem Wasserstoff und die dazugehörige Infrastruktur zu entwickeln, um die Energiewende zu beschleunigen und zu den globalen und europäischen Klimazielen beizutragen.
Positionspapier

Im aktuellen Positionspapier (Stand: Juni 2024) haben die HIAA-Unternehmen ausgearbeitet, welche Maßnahmen für den zügigen Aufbau von Importkorridoren von grünem Wasserstoff notwendig sind.
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